Gedankenkarussell: Von Vorsätzen und dem FBI

Ich bin nicht der Typ für Vorsätze zum Neujahrsbeginn, denn im Kleinen kann jeder einzelne Tag ein Neuanfang sein. Theoretisch – ich bewundere nämlich all jene, die sich etwas vornehmen und direkt umsetzen. Ohne große Planung anfangen und sich durchbeißen. Einfach machen und nicht so viel darüber nachdenken, was sie da gerade tun und wohin das führen könnte. Zu oft legt der eigene Kopf sich Ausflüchte zurecht, die einen schneller ausbremsen als die piepsende Blitzer-Warn-App auf dem Handy.

Gestern bin ich dann über eine Notiz gestolpert, die direkt vom 01. Januar 2017 stammt und um eine Uhrzeit geschrieben wurde, die mir als Erklärung dient, warum ich mich nicht daran erinnern kann. Es sind Vorsätze für das Jahr 2017 und als ich sie fand, war ich zuerst irritiert. Eigentlich nicht mein Ding das Ganze. Die ersten Ziffern bestehen auch eher aus Vorhaben, die ich sowieso umsetzen werde und an denen schlicht kein Weg vorbeiführt, wie etwa die Masterarbeit zu beenden.

Aber zwei Punkte brachten mich zum Schmunzeln, denn sie waren in einem Ghetto-Ton niedergeschrieben, der mich daran erinnerte, dass ich mehr als zwei Gläser dieses edlen Tropfen Weins intus gehabt hatte. Aber wie heißt es? Alkohol und kleine Kinder verraten immer die Wahrheit? So oder so ähnlich – vielleicht bin ich ja nicht die einzige, die sich an diese zwei speziellen Dinge etwas mehr halten sollte.

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