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Review: The Conjuring 2

Ed und Lorraine Warren waren über drei Jahrzehnte lang die bekanntesten „Spukforscher“ in den USA. Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen Ed und seine Frau nach Geisterhäusern zu suchen, zunächst um sie malen, aber die Faszination dieser Phänomene brachte sie dazu 1952 The New England Society for Psychic Research zu gründen. Sie hielten Vorträge an Universitäten und untersuchten eine ganze Reihe dieser „Spukhäuser“. Einer ihrer berühmtesten Fälle waren die angeblichen Spukerscheinungen im Amityville Haus. Mit dieser Geschichte beginnt auch The Conjuring 2.

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Worum geht’s?

Es dürfte bereits aufgefallen sein, dass es sich in diesem Film um paranormale Ereignisse durch einen Poltergeist dreht. Die Familie Hodgson wohnt in London in der Green Street. Mutter Peggy kümmert sich allein um ihre vier Kinder Janet, Margaret, Billy und Jonny. 1977 kommt es zu den ersten seltsamen Vorkommnissen, nachdem Janet und Margaret mit einem selbstgebastelten Hexenbrett gespielt haben. Janet beginnt zu Schlafwandeln, sie spricht mit einer komischen Stimmt und bemerkt seltsame Dinge, wie das alleinige Umschalten des Fernsehers. Mit der Zeit fallen auch dem Rest der Familie seltsame Geschehnisse auf und sie flüchten zu zu den Nachbarn.

Nachdem die Polizei nicht helfen konnte, wird die Kirche eingeschaltet, die allerdings eindeutige Beweise benötigt. Ed und Lorrain Warren werden eingeflogen, die bereits mit ihren eigenen Geistern zu kämpfen hatten, um den Fall zu untersuchen.

Mein Fazit

Conjuring 2 impliziert, dass es bereits einen ersten Teil gegeben hat. Die beiden Teil bauen nicht auf einander auf, man kann also auch mit dem zweiten Teil beginnen. Obwohl ich mich nur noch schwach an den ersten Teil erinnere, glaube ich irgendwie dass er mir besser gefallen hat. Aber ich fand auch The Conjuring 2 nicht schlecht. Man muss sich nur vorher im Klaren darüber sein, worauf man sich einlässt. In diesem Film wird schon sehr viel geschwebt, und an der Decke rumgehangen.

Typischerweise wurde ein Kind ausgewählt, welches von einem Geist besessen ist, und sie hat ihre Rolle wirklich gut gespielt. Generell finde ich, dass die Schauspieler alle eine gute Leistung abgeliefert haben. Und das in Horrorfilmen Klischees bedient werden, lässt sich wohl auch nicht vermeiden. An manchen Stellen ist ein bisschen viel auf einmal passiert, so dass sich der Horror nicht richtig setzen konnte. Zweimal habe ich mich wirklich krass erschreckt, ansonsten waren die Schreckmomente relativ gut vorhersehbar. Trotz der Länge des Films (134 Minuten), hab ich mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt oder gedacht, man könnte endlich mal zum Punkt kommen. (Auch wenn 2-3 Szenen irgendwie seltsam waren, die man ruhig hätte weglassen können). Am Ende ging dann aber doch alles relativ schnell und fast ein bisschen „zu einfach“. Aber wenn die zwei Super-Geisterjäger Ed und Lorraine Warren am Werk sind, war ja auch nichts anderes zu
erwarten.

Abschließend finde ich, dass war ein durchaus akzeptabler Horrorfilm, den man sich anschauen kann, wenn man Fan des Genres ist und etwas für Paranormales übrig hat, so wie ich. Ob man ihn unbedingt im Kino gesehen haben muss, da würde ich fast eher nein sagen.

PS. noch ein paar Worte zum Wahrheisgehalt – Diese Haus und die Familie hat es wirklich so gegeben, allerdings waren Ed und Lorraine Warren damals kaum in den Fall involviert. Das wurde für den Film stark umgeschrieben, um auch einen Zusammenhang zum Fall des Amityville Hauses herzustellen. Die Forschung ist sich mehrheitlich einig, dass es sich damals um einen Betrugsfall handelte, da die Familie später zugab, einige Vorkommnisse inszeniert zu haben.

Habt ihr den Film im Kino gesehen? Wie hat er euch gefallen?

Eure Lisa

 

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