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Must-Watch: Scream

Generell bin ich schon ein Fan von Horrorfilmen, vor allem von Horrorfilmen die sich nicht allzu ernst nehmen. Dazu gehört für mich auch die Kult-Reihe Scream. Umso gespannter war ich, als ich sah, dass man aus der Geschichte der Filme eine Serie gemacht hat. Ursprünglich wurde die Serie für MTV (hoppla, die gibt’s noch?) produziert, im deutschsprachigen Raum wird sie auf Netflix ausgestrahlt. Wes Craven, der Regisseur der Scream-Filme, war ebenfalls an der Serie beteiligt, was auch im Stil der Serie wiederzuerkennen ist.

Worum geht’s?

In der kleinen Stadt Lakewood hat es einen Mord gegeben. Die Schülerin Nina wurde in ihrem Elternhaus tot aufgefunden, was böse Erinnerungen in den Bewohner der Stadt weckt. Bereits 20 Jahre zuvor, gab es eine Mordserie, bei der der Killer nach genau dem gleichen Muster vorging. Damals stand Margaret im Mittelpunkt des Killers, heute ist es ihre Tochter Emma. Der Killer spielt ein perfides Spiel mit ihr, bei dem einige ihrer Freunde ihr Leben lassen müssen. Wenn sich Emma nicht an die Regeln des Killers, der sie regelmäßig anruft, hält, muss einer ihrer Freunde sterben. Nach einiger Zeit packt Emma der Ehrgeiz und sie versucht, mit Hilfe ihrer verbliebenen Freunde, dem Killer auf die Spur zu kommen.

Ich hab die zehn Folgen der ersten Staffel in zwei Tagen durchgeschaut, weil ich unbedingt wissen wollte, wer der Killer ist. Am Ende war ich nicht überrascht, ich hatte die Person mehrmals während der zehn Folgen auf dem Zettel. Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich zum Ende hin schon ziemlich verwirrt war und mich auch die ein oder andere Person als Killer nicht überrascht hätte. Der Unterschied zum Film liegt für mich vor allem darin, dass man viel länger Zeit hat um eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen, und dann doch um einiges trauriger ist, wenn sie sterben müssen als bei 90-minütiger Filmunterhaltung.

Ein kleines Highlight für mich war auf jeden Fall Noah. Eigentlich gehört er nicht zu den coolen Kids und ist auch immer ein wenig nerdig und trotzdem hat er immer einen witzigen Spruch auf den Lippen. Zu jeder Situation der Serie prognostiziert er, dass man genau das nicht tun sollte, wenn man zu den Überlebenden gehören möchte. Der Klassiker: auf der Suche nach etwas trennt sich die Gruppe auf. Das kann natürlich nur schief gehen. Generell schwankt Noah die meiste Zeit zwischen allergrößter Faszination für den Fall und den ursprünglichen Killer und der Angst vom aktuellen Killer getötet zu werden. Generell versäumt es die Serie nicht, sich selbst und die Zielgruppe ein wenig auf die Schippe zu nehmen.

Trotzdem sollte man hier nicht das ganz großes Kino erwarten. Die Schauspieler sind gut, trotzdem ist es eher die klassische seichte Teenie-Unterhaltung, ein bisschen wie Clueless nur mit mehr Blut und Tod. Manche Stellen waren auch wirklich ein bisschen eklig, aber die abgehärteten TWD-Gucker werden damit locker umgehen können. Und da manches am Ende doch ein wenig rätselhaft war, gibt es zum Glück noch eine zweite Staffel, die hoffentlich noch die eine oder andere Unklarheit aufklärt. Ich werde auf jeden Fall reinschauen!

Eure Lisa

 

 

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3 Gedanken zu “Must-Watch: Scream

  1. bknicole schreibt:

    In Amerika ist Mtv sogar mit Serien recht erfolgreich. Die produzieren mittlerweile echt einige gute Serien und können sich damit auf dem Markt behaupten ;). Scream war auch eine der Produktionen, auf die ich mich sehr gefreut habe und wurde nicht enttäuscht. Ebenso wie du mochte ich schon die Filme und somit war die Serie für mich Pflichtprogramm. Gerade Noah hat mir auch sehr gut gefallen, er bildet für mich auch mit das Kernstück, da seine Aussagen ja das ganze immer etwas selbstironisch beleuchtet und er mit den Klischees spielt. Fand ich wirklich super gemacht und ich hätte zu Beginn nicht gedacht, das mir die Figuren so ans Herz wachsen würden. Am Anfang entsprechen sie ja doch oftmals dem typischen Klischee und ich fand es gut ,dass man sich nach und nach davon gelöst hat. Beim Ende fand ich die letzte Szene am schockierendsten, da ich damit dann nicht gerechnet hatte, somit bin ich gespannt was uns in der zweiten Staffel erwartet.

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