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Rezension: Die Erbin von John Grisham

Da mich zu meinem Geburtstag viele liebe Menschen mit Buchgutscheinen bedacht haben, stand ich vor kurzem wieder überfordert im Buchgeschäft meines Vertrauens. Am liebsten würde ich jedes Mal alle Bücher zur Kasse tragen, dummerweise ist mein Bücherregal jetzt schon mehr als voll. Daher entschied ich mich für meinen ersten Grisham. Hauptsächlich weil mir das silberschimmernde Cover so gut gefiel. Typisch Mädchen eben.

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Worum geht`s?

Der junge Anwalt Jake Brigance bekommt einen interessanten Fall auf den Schreibtisch. Seth Hubbard hat sich in seinem Garten an einem Baum aufgehangen. Einen Tag vorher schickt er ein handschriftliches Testament an den Anwalt, in dem er fast sein ganzes Vermögen seiner schwarzen Haushälterin Lettie Lang vermacht. Kinder und Enkel gehen leer aus. Brigance soll dafür sorgen, dass das Testament ordnungsgemäß eröffnet und vollstreckt wird. Wir befinden uns im Jahr 1988. Das Vermögen beläuft sich auf 24 Millionen Dollar. Dass das nicht ganz konfliktfrei verläuft, kann sich jeder denken.

Spannung

Es ist kein klassischer Thriller, es gibt keinen Mord und Totschlag, zumindest nicht im aktuellen Geschehen. Trotzdem fand ich das Buch unglaublich spannend und hatte es trotz 700 Seiten innerhalb weniger Tage durch. Die Kinder lassen es natürlich nicht auf sich sitzen, enterbt zu werden, und kämpfen um die Anerkennung eines älteren Testaments. Die schwarze Haushälterin hat währenddessen mit der Aussicht zu kämpfen, bald eine der reichsten Personen der Gegend zu sein. Jeden Tag schlagen neue Verwandte ihre Zelte bei ihr auf, um ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Dabei ist sich Lettie Lang gar nicht so sicher, wo sie eigentlich genau herkommt. Die Anwälte der verschiedenen Parteien versuchen derweil jeder einen Trumpf aus dem Hut zu zaubern, um die Geschworenen zu überzeugen. Bis Jake Brigance eine wichtige Person ausfindig macht, die aufklären kann, warum Seth Hubbard sein ganzes Vermögen seiner Haushälterin vermacht hat.

Fazit

Man steckt ganz schnell mitten drin, in den Südstaaten der 80-ger Jahre. Obwohl der Gerichtsprozess am Ende auf doch erstaunlich wenig Seiten abgehandelt wird, will man doch wissen, wie der Prozess ausgeht und warum die Haushälterin das ganze Geld bekommt. Obwohl das Buch keinen Zweifel daran lässt, warum Seth Hubbard seine Kinder enterbt hat. Die meiste Zeit hatte ich mich festgefahren in dem Gedanken, es würde sich im Grund genommen um einen Rassenkampf handeln. Am Ende kam jedoch eine so überraschende Wendung, die noch weit darüber hinausging. Klare Lese-Empfehlung!

Wie findet ihr die Romane von John Grisham? Habt ihr Die Erbin bereits gelesen?

Eure Lisa

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Ein Gedanke zu “Rezension: Die Erbin von John Grisham

  1. The Tastemonials schreibt:

    Oh, das liest sich wirklich sehr spannend. Ich habe damals ‚Die Firma‘ in einer Nacht verschlungen und fand aber, daß die Bücher danach nicht mehr so gut waren. Irgendwie nach Schema F, ziemlich vorhersehbar. Aber jetzt könnte ich mal wieder zuschlagen :-) Liebe Grüsse, Heike

    Gefällt mir

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