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Kinoreview: Codename U.N.C.L.E.

Es war mal wieder Zeit für ein Kino-Date mit meiner Magic-Mike-Freundin und zur Wahl standen Dating Queen und Codename U.N.C.L.E.! Guy Ritchie assozierte ich ja eher mit Madonna als mit seiner Regietätigkeit. Wieso wir uns trotzdem für Codename U.N.C.L.E. entschieden? Puh, naja… google am besten „Henry Cavill Body“ und schau dir ein paar Bilder an, das dürfte Erklärung genug sein. Es war einfach ein Abend, an dem man etwas für’s Auge brauchte und da konnte der durchschnittliche Cast von Dating Queen einfach nicht mithalten – #sorrynotsorry.

Codename_Uncle_Kinoreview_Film

Worum geht’s?

Superman, äh, CIA-Agent Napoleon Solo (Henry Cavill) muss mit KGB-Mann Kuryakin (Armie Hammer) einen Atomkrieg verhindern.

Meine Meinung

Ich bin so begeistert! Ja, okay, du wahrscheinlich nach der Google-Bildersuche eben auch. Aber wirklich: Wenn du die Chance hast, schau dir diesen Film im Kino an!

Der Kalte Krieg dürfte uns allen aus dem Geschichtsunterricht bekannt sein. Das Konfliktpotenzial war hoch, die Nerven zum Zerreißen gespannt, das gegenseitige Hochrüsten kannte kein Ende und die Welt teilte sich in zwei Lager. Das strahlte auch auf Deutschland aus, das nach dem zweiten Weltkrieg bekanntlich getrennt war in Ost und West. In Ostberlin beginnt Codename U.N.C.L.E. und wir schreiben das Jahr 1963! Die Mauer steht und wie lässt es sich besser über die Grenze flüchten als mit einer hitzigen Verfolgungsjagd bei Nacht, einem getunten Trabbi und dem weiblichen Leckerbissen Gaby (Alicia Vikander)? Schon in den ersten zehn Minuten weiß man: Das wird gut!

Der Actionstreifen lebt definitiv von seiner Ausstattung. Kulisse und Kostüme spiegeln die 60er Jahre wider und das war auf der Kinoleinwand ein Erlebnis. Besonders die Outfits von Gaby sind zum Verlieben!

Ein weiterer Pluspunkt war der Humor. Ich kann Actionfilme nicht ausstehen, die auf Ernst tun, obgleich der Hauptcharakter bei seinen Stunts schon zehn Mal im echten Leben das Zeitliche gesegnet hätte. Im Film wird mit der Lächerlichkeit mancher Actionszenen gespielt! Codename U.N.C.L.E. ist einfach sehr amüsant anzuschauen und die Gegensätzlichkeit der Konkurrenten sorgt für viele Lacher. Natürlich wird auch hierbei das ein oder andere ländertypische Klischee bedient – aber trotzdem sticht der Film unter den anderen seines Genres hervor.

Zur Performanz der Schauspieler kann man sich nur Luft zufächeln. Ich meine, was kann ein Henry Cavill schon groß falsch machen? Sein Kreuz nimmt fast die gesamte Leinwand ein und keinem steht ein Anzug besser. Die Dynamik zwischen Hammer und Vikander ist ebenso grandios – sowie die sexuelle Spannung!

Ich weiß ja nicht, was du dir von einem Actionfilm versprichst, aber meine Erwartungen wurden maßlos übertroffen. Ohne spoilern zu wollen – der Film überzeugt auch mit der ein oder anderen unerwarteten Wendung!

Macht der Film Spaß? Jaaaaaa.
Ist der Film was für meinen Freund? Aber sowas von! Rein da!
Ist der Film etwas für einen Mädelsabend? Klaro, macht Euch auf eine Eierstockexplosion gefasst!
Ist es der typische Schießfilm?
Nope, ich fand ihn bezüglich der Actionszenen wirklich gut.

Alles in allem: Unbedingt angucken und Spaß haben! Neben Kingsman definitiv mein Highlight diesen Jahres!

eurelaura

PS: Habt Ihr den Film gesehen und wie fandet Ihr ihn? Und wieso verkörpert Henry Cavill eigentlich nicht James Bond? Er hat definitiv die Attitüde!

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6 Gedanken zu “Kinoreview: Codename U.N.C.L.E.

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