Low Carb Cheeseburger-Calzone

Ist es ein Cheeseburger? Ist es eine Calzone? Ist es Fast-Food?

Ja, ja und natürlich nicht! Ich weiß, schwer zu glauben bei diesem Anblick, aber diesen Cheeseburger könnt ihr ohne schlechtes Gewissen verschlingen. Dabei passt er auch noch super in einen Low-Carb-Plan (falls den jemand hier hat).

Ich muss sagen, ich versuche seit einiger Zeit abends weitestgehend auf Kohlenhydrate zu verzichten. Allein, weil es sich mit nicht so voll gegessenem Bauch besser schläft und man am Morgen keinen kugelrunden Vollkornbrot-Blähbauch hat.

Medienmädchen_Food_Dinner_Cheeseburger Calzone3

Anfangs dachte ich, ich müsse meinen Speiseplan auf Salate jeglicher Art beschränken, doch nach etwas googlen eröffnete sich mir eine Welt der Low-Carb-Schlemmerein. Es ist doch erstaunlich, wie viel man abends anstelle der guten alten (oder lieber frischen) Brotscheibe essen kann. Oder anstatt von Nudel-, Reis- oder Kartoffelgerichten. Mehr Eiweiß und Gemüse lautet die Devise, die sehr viele Möglichkeiten bietet, sich satt zu essen.

Natürlich sollte man mit seinen Fetten trotzdem sparsam sein, auch wenn komplette Low-Carb-Diäten mit dem Fett-Freifahrtsschein winken. Auch diese Cheeseburger-Calzone steckt voller Proteine, aber weise zubereitet hält sich hier auch der Fettanteil in Grenzen.

Bei diesem Rezept braucht ihr nicht viel zusätzliche Zutaten, allerdings einige Minütchen mehr, als man bei McDonalds an der Theke Cheeseburger bestellen kann. Aber auch hier sage ich, es lohnt sich doppelt und dreifach.

Das Rezept habe ich von dem Blog „Low Carb Köstlichkeiten“ (Schaut unbedingt mal rein) auf dem ich seit einigen Tagen umherschweife und nach meinen täglichen Abendbrot-Gerichten suche. Ich habe das Rezept etwas abgewandelt, da ich nur im Besitz von Mandelmehl bin. Wenn ihr an dieser Stelle in Tränen ausbrecht, weil ihr kein Mandelmehl habt, dann könnt ihr entweder welches kaufen, das Mandelmehl durch ein anderes Mehl ersetzen oder auch ganz easy peasy einen fertigen Pizzaboden verwenden. Das ist dann zwar etwas more-carb, aber schmeckt ja trotzdem ;)


Zutaten

Teig:

3 Eier

3 EL Mandelmehl (oder anderes Mehl)

6 EL Parmesan, fein gerieben

75 g Frischkäse

Salz

Kräuter

1 Knoblauchzehe

Füllung:

300g Hackfleisch

1 kleine Zwiebel

4 Scheiben Käse (der gut schmilzt oder gleich Reibekäse)

1 EL Frischkäse

4 kleine Gewürzgurken

3 EL Mais

40ml Ketchup  (25 g Tomatenmark, 25 g Wasser, 1 TL Essigessenz, Salz, Pfeffer, etwas Senf)

Pfeffer, Salz, Paprikapulver

1 TL Sambal Oelec


Zubereitung

Heizt den Ofen auf 200 Grad vor.

Schlagt für den Teig die Eier leicht und fügt dann die anderen Zutaten hinzu. Verrührt alles zu einem glatten, zähflüssigen Teig. Würzt die Mischung mit Salz, Pfeffer, Kräutern und der gepressten Knoblauchzehe.

Verteilt die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech und formt ihn mit der Rückseite eines Löffels zu einem Rechteck (ähnliche Größe wie der fertige Pizzateig). Lasst euch nicht von der flüssigen Konsistenz abschrecken, der Boden wird schön weich und lässt sich später fast von allein vom Backpapier lösen.

Schiebt den Boden für 15 min in den Ofen.

Für die Füllung würfelt ihr die Zwiebel (und wer will gern auch noch einen Knobi). Bratet alles in einer Pfanne an, bis es glasig wird. Gebt dann das Hackfleisch hinzu und bratet es, bis es etwas braun ist. Fügt dann den Ketchup, Frischkäse, Käse, Mais, Gewürze und die Sambal Oelec hinzu. Verrührt alles, bis der Käse geschmolzen ist und hebt dann noch die in kleine Scheiben geschnittenen Gewürzgurken unter.

Gebt das Hackgemisch auf die Mitte eures Bodens (längs) und klappt ihn nach oben hin zu. Dreht die Calzone dann um, sodass die offene Seite unten liegt. Bestreut die Oberseite noch mit Parmesan und schiebt die Rolle dann für ca. 20 min in den Ofen.

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P.S.: Auch bei diesem Rezept könnt ihr eure Reste verwerten: Ob Bohnen, Paprika, Zucchini, die Rolle ist in ihrer Füllung sehr flexibel und schmeckt mit der richtigen Würzung immer superb.

Lasst es euch schmecken! Und Achtung: Suchtgefahr…

eureanne

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