Header_Film_Medienmädchen_Medienmaedchenblog_blog

Pitch Perfect – oder ein Herz für Musik-Filme

Musik-Filme habe ich schon immer geliebt. Egal ob High School Musical, Mamma Mia oder Les Miserables. Da nehme ich auch gerne eine enorme Menge Kitsch in Kauf. (Ja, auch ich war ein Zac Efron Fan-Girl.) Man muss aber auch zugeben, die Songs aus High School Musical sind einfach eingängig. Ich gestehe, die höre ich mir auch hin und wieder einfach so an.

Deswegen war es von vornherein klar, dass ich um Pitch Perfect nicht herum komme. Es geht vor allem um A-capella Gesang. Um seeeehr viel A-capella-Gesang. Aber das gepaart mit viel Humor und auch ein bisschen Liebe. Bei A-capella denke ich immer zuerst an langweilige Songs, die komisch gekleidete Jungs (Pullunder) unter Torbögen oder ähnlichem (wegen der Akustik) vortragen. Bei Pitch Perfect werden allerdings vor allem neue Songs performt. Und zwar von der Mädels A-capella-Gruppe The Barden Bellas und ihrem männlichen Pendant, den Treblemakers. Beides sind Universitätsgruppen, die in regionalen Ausscheiden gegeneinander antreten. Dabei kommt es natürlich zu allerlei Reibereien.

Beca (Anna Kendrick – wer kennt sie noch aus Twilight?) ist neu an der Universität und schließt sich aus Liebe zur Musik den Barden Bellas an. Sie mischt die etwas staubige Gruppe erstmal ordentlich auf. Behilflich ist ihr dabei unter anderem Fat Amy (großartig: Rebel Wilson). Sie bezeichnet sich selbst als fett, damit es die anderen nicht tun. Das ist Humor ganz nach meinem Geschmack. Zudem hat sie ein Selbstbewusstsein, dass mindestens so massiv ist wie selbst. Fat Amy bereichert den Film mit einer Menge Humor und Witz. Wenn sie zu sehen ist, gibt es immer etwas zu lachen.

Was natürlich auch nicht fehlen darf: jede Menge trouble! Dafür ist die Jungs-A-Capella Gruppe die Treblemakers zuständig. Eigentlich herrscht striktes Paarungsverbot. Aber wir wissen ja alle, Regeln sind da, um gebrochen zu werden. Da lassen sich Annäherungsversuche nicht vermeiden. Die beiden Gruppen bieten dem Zuschauer zudem großartige Battles. Ein musikalisches Highlight für mich ist Becas Audition-Performance zu „When I’m gone“. Sie produziert den Beat lediglich mit Hilfe eines Bechers und durch Klatschen. Das ist so ungewöhnlich, dass es in Erinnerung bleibt.

Processed with VSCOcam with m3 preset

Der zweite Teil von Pitch Perfect ist ähnlich aufgebaut. Wieder gibt es Wettkämpfe, wieder wird viel gesungen. Und dank Fat Amy gibt es wieder viel zu lachen. Allerdings fand ich den zweiten Teil auch etwas gruselig, denn die Rivalen der Bellas, die deutsche A-capella Gruppe DSM (Das Sound Machine) haben mir mit ihren Auftritten wirklich Angst gemacht. Die Produzenten haben sich auch nicht vor Klischees gescheut, und die deutsche Gruppe mit ordentlich deutschem Akzent singen lassen. Das war ebenfalls zum Gruseln. Was die Musik und den Witz angeht, kann der zweite Teil locker mit dem ersten mithalten. Ich bin allerdings ein großer Fan der Hauptfigur Beca, die im zweiten Teil leider ein wenig in den Hintergrund rückt.

Man darf hier natürlich nicht die ganz große, tiefgründige Story erwarten. Aber ich bin und bleibe einfach ein Fan davon, wenn gesungen wird. Vor allem wenn es mir bekannte und geliebte Songs sind. Ich finde, das lockert einen Film einfach auf. Und Musik macht mich immer fröhlich. Deswegen werde ich mir auch den dritten Teil, sofern es einen gibt, auf jeden Fall ansehen.

Was sagt ihr, Musik-Filme ja oder nein? Habt ihr Pitch Perfect schon gesehen? Wie haben euch die Filme gefallen?

Eure Lisa

Advertisements

Ein Gedanke zu “Pitch Perfect – oder ein Herz für Musik-Filme

  1. Anne schreibt:

    Ich hab gestern den zweiten Teil geschaut und fand den nur mäßig gut…Die Jokes waren 1:1 aus dem ersten Teil übernommen und dann teilweise auch so platt, dass ich mir gedacht habe „Hört auf zu labern und fangt an zu singen“^^ Das mit der deutschen Gruppe fand ich auch gruslig. Aber so ist das halt, wenn Amerikaner deutsche als Gegner darstellen: kalt, militärisch, unfreundlich, mechanisch (was ja zu DAS SoundMachine passt), blond, groß und durchtrainiert. Aber ich fand den eigenen Song ganz cool, das war wirklich mal was Neues…:)

    Gefällt mir

Gedanken verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s